Kongressprogramm
Ihnen hat das Programm gefallen? Laden Sie sich die Präsentationen der Referierenden bis zum 31. März 2026 herunter.
Bitte beachten Sie, dass nur die Präsentationen zur Verfügung stehen, bei denen die Referierenden der Veröffentlichung zugestimmt haben.
Passwort: #Inklusion
Qualität im Betrieb – Personenzentrierte und betriebliche Teilhabe bei anderen Leistungsanbietern und WfbM
Das Projekt „Qualität im Betrieb“ (2025–2029, BMAS-gefördert) entwickelt praxisnahe Ansätze, wie personenzentrierte und betriebliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei anderen Leistungsanbietern und WfbM nachhaltig gelingt. Im Fokus stehen Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Kooperationen mit Betrieben sowie die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen als Expert*innen in eigener Sache. Der Workshop gibt Einblicke und lädt zur Diskussion möglicher Lösungen ein.
Inklupreneur Bielefeld: Ein Modell für inklusive Zusammenarbeit zwischen Werkstätten und Unternehmen
Das Startup Inklu-Solutions und proWerk Bethel entwickeln neue Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen Werkstätten und Unternehmen. Zentrales Prinzip: „nichts ohne uns über uns“ – Menschen mit Behinderung agieren unter anderem als Mentor*innen mit direktem Unternehmenskontakt. Ziel ist es, Unternehmen „fit für Inklusion“ zu machen und so Übergangsquoten zu steigern. Die Case-Study zeigt, wie dieser Ansatz auch zur Organisationsentwicklung bei einem etablierten Werkstattträger beitragen kann. Nun soll ein Trainingsangebot für weitere Träger entstehen.
Passgenaue Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - seit über 30 Jahren.
Seit über 30 Jahren vermittelt die Boxdorfer Werkstatt Menschen mit Behinderungen erfolgreich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Vortrag zeigt Vorgehensweise und Hintergründe für eine Nachhaltigkeit von über 90 %, beleuchtet Erfahrungen aus der Maßnahme „BÜWA – Begleiteter Übergang Werkstatt Arbeitsmarkt“ in Bayern seit 2014 und diskutiert Ansätze zur Weiterentwicklung sowie Perspektiven für andere Leistungsformen wie das Budget für Arbeit.
Wie Vermittlung in den Arbeitsmarkt gelingt - Handlungsempfehlungen zur Vermittlung von Menschen mit Behinderung
Das Projekt „Wie Vermittlung in den Arbeitsmarkt gelingt“ des Vereins UN-Konventionell e.V., gefördert von Aktion Mensch, sammelt praxisnahes Know-how von zehn Fachdiensten zur Vermittlung von Menschen mit Behinderungen. Ziel ist eine stetig wachsende digitale Sammlung von Handlungsempfehlungen, Methoden und Materialien für neue und bestehende Dienste sowie Ausbildungsstätten. Die Ergebnisse sind ab 2025 öffentlich, werden laufend aktualisiert und stehen frei zur Verfügung.
Podiumsdiskussion "Werkstättenreform – Wege zu mehr Teilhabe und fairer Bezahlung"
Leichte Bilder – wie prüft man sie auf Verständlichkeit?
Bilder für Leichte Sprache müssen – wie Texte – auf Verständlichkeit von der Zielgruppe geprüft werden. Dafür gibt es eigene Methoden, die sich vom Textprüfen unterscheiden. Die Session richtet sich an alle, die Bilder für Leichte Sprache einsetzen: aus Bilddatenbanken, mit KI erstellt oder von Illustrator*innen gestaltet.
FAB 2030
Vielerorts wird deutlich darauf hingewiesen, dass sich das Angebot WfbM in einem Wandel befindet und befinden muss. Die Referenten stellen ihre Hypothesen bzgl. des nötigen Wandels und dessen möglicher Auswirkungen vor. Inhaltlicher Schwerpunkt sind im Anschluss die Erwartungen an und die möglichen Veränderungen für die handelnden Fachkräfte in den Angeboten und deren grundsätzliche und fortlaufende Qualifizierung. Im Rahmen des anstehenden Wandels sind auch die Anbieter von SPZ / gFAB – Qualifizierungen aufgefordert, sich als Expertinnen in die Diskussion einzubringen.
Diversität in Werkstätten erkennen, wertschätzen und vermitteln - Bildung als Schlüssel für Toleranz, Akzeptanz und Gewaltprävention
Werkstätten für Menschen mit Behinderung profitieren von Vielfalt – Fähigkeiten, Kulturen und Identitäten bereichern das Arbeitsumfeld, bringen aber auch Herausforderungen. Praxisorientierte Bildungsarbeit stärkt Beschäftigte und Fachkräfte, fördert Empowerment, gegenseitige Wertschätzung und wirkt präventiv gegen Gewalt. Der Vortrag zeigt Best-Practice-Beispiele, stellt die Relevanz anhand aktueller Zahlen aus Berliner Werkstätten dar und präsentiert neue Vorhaben der LAG Berlin zur Sichtbarmachung und Wertschätzung von Diversität.
Menschen stark machen für Zivilcourage und gegen Gewalt – „Alltagshelden“ – Workshop für Teilnehmende im Berufsbildungsbereich
Gezeigt wird das Projekt „Alltagshelden“ des Tugce Albayrak Vereins in Kooperation mit dem Berufsbildungsbereich im Blauhaus der BWMK gGmbH. Ursprünglich für Schülergruppen konzipiert, findet es seit 2025 auch im Berufsbildungsbereich statt. Mit spielerischen Übungen und Reflexion lernen Teilnehmende, sich in schwierigen Situationen zu verhalten, sich und andere vor Gewalt zu schützen, und Zivilcourage praktisch umzusetzen.
Rechte und Pflichten von Frauen-Beauftragten und Rechte von Frauen mit Behinderung (aus WMVO und anderen Gesetzgebungen)
In diesem Vortrag möchten wir Euch das Thema Gesetze für Frauen mit Behinderungen näherbringen. Denn nur wenn ich weiß, was ich für Rechte habe, kann ich sie einfordern und umsetzen. Gerade Frauen mit Behinderung haben es dahingehend schwerer ihre Rechte einzufordern. Ziel des Vortrages ist, dass ihr gestärkt und mutig Eure Arbeit als Frauen-Beauftragte ausüben könnt.
Wie gelingt lebenslange Weiterbildung im Arbeitsbereich einer WfbM: Digitales Lernen mit didab am Beispiel "proTeam Himmelsthür" - Von der Praxis für die Praxis
Weiterbildung ist in der beruflichen Bildung und dem Arbeitsbereich der WfbM ein zentrales Thema. didab unterstützt Fachkräfte dabei, Bildungsprozesse einfach, individuell und digital zu gestalten. In diesem praxisorientierten Vortrag verdeutlichen wir Ihnen, wie durch den erfolgreichen Einsatz der Lernwelt didab im proTeam Himmelsthür Arbeitsprozesse und berufliche Handlungskompetenzen unternehmensweit einheitlich vermittelt werden und alle von der steigenden Bildungsqualität profitieren.
You can: Tipps für Vergütungsverhandlungen
Ein Schlüssel zur Umsetzung der Inklusion stellen die Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen (SGB IX) dar. Der Vortrag gibt Anregungen, die erforderlichen Leistungen bspw. zur digitalen Teilhabe und insbesondere Personalausstattung und Investitionsmaßnahmen und deren auskömmliche Vergütung erfolgreich zu verhandeln.
„Inklusion Leben“ - Qualifizierung zur Kita Assistenz
Im Projekt „Inklusion Leben“ werden Menschen mit Beeinträchtigung zu Kita-Assistenzen qualifiziert und auf dem Weg zu einer sinnstiftenden, selbst gewählten Tätigkeit im sozialen Bereich begleitet. Uns motiviert die Überzeugung, dass berufliche Teilhabe nicht von Einschränkungen abhängen darf. Unser Ziel ist es, Türen zu öffnen, Selbstwirksamkeit zu stärken und inklusive Strukturen im Arbeitsleben sichtbar zu machen. Dies gelingt uns mit vielen Akteur*innen an unserer Seite. WfbMs, Jobcoaches, Anleiter*innen und engagierten Kita Träger*innen.
Die emotionale Entwicklung von Menschen mit Intelligenzminderung im Kontext von Erwachsensein und beruflicher Rehabilitation, der SEED-Ansatz
Der Vortrag stellt den SEED-Ansatz zur Erfassung emotionaler Entwicklung bei Menschen mit Intelligenzminderung vor. Im HPZ Krefeld – Kreis Viersen gGmbH wird das Instrument erfolgreich im Werkstattalltag eingesetzt, um Verhalten besser zu verstehen und individuelle Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie der entwicklungsorientierte Zugang nach Došen, Zepperitz und Sappok zu mehr Teilhabe, Stabilität und realistischen Zielen im Rehabilitationsprozess beiträgt.
„Mobilität üben und trainieren“ inklusive adaptierte Bewegungs- und Sportangebote
Sich sicher und selbstbestimmt fortzubewegen, ist ein zentrales Ziel von Rehabilitation und Teilhabe. Die Förderung von Mobilität umfasst vielfältige Trainings- und Übungsangebote, die individuell an Bedürfnisse und Hilfsmittel der Teilnehmenden angepasst werden – z.B. Rollstuhl, Rollator, Prothese oder anderen Mobilitätshilfen. Alltagsrelevante Fertigkeiten wie Vorwärtsbewegen, Bremsen, Richtungswechsel, Bewältigung von Steigungen und Gefällen und unterschiedlichen Untergründen werden gezielt erlernt und in praktischen Übungen – auch im Rollstuhl – erprobt.
Teilhabe mit Verantwortung – Qualifizierung zur Prüferin/zum Prüfer im inklusiven Prüfungsausschuss (QPS)
Der Fachvortrag stellt das Bildungsangebot QPS vor, das Werkstattbeschäftigte befähigt, aktiv und kompetent im Prüfungsgeschehen der sonderpädagogischen Zusatzqualifizierung mitzuwirken. Neben den methodisch-didaktischen Grundlagen der Qualifizierung stehen persönliche Erfahrungen, das Rollenverständnis und die Zusammenarbeit im Fokus. Chancen und Herausforderungen werden beleuchtet, sichtbar gewordene Erfolge hervorgehoben – ein Vortrag, der zeigt, wie innovative Konzepte und gelebte Teilhabe Menschen stärken, Perspektiven verändern und Bildung nachhaltig inklusiv gestalten.
Freunde finden Wege
Das innovative Kooperationsprojekt Freunde finden Wege der Elf Freunde gGmbH und IWL gGmbH eröffnet Menschen mit Behinderung aus Werkstätten die Chance, auf eine betriebliche Ausbildung mit Kammerabschluss im Externenverfahren. Teilnehmende auf betriebsintegrierten Arbeitsplätzen bewerben sich im Projekt. Gemeinsam werden passende Berufe identifiziert und die Ausbildungspläne individuell an den Menschen angepasst. Freunde finden Wege koordiniert den Prozess und sorgt für eine persönliche, bedarfsgerechte Schulung, während Jobcoaches der IWL gGmbH die praktische Umsetzung im Betrieb begleiten.
Haltung ist gut. Steuerung ist besser – denn ohne wird es eng.
Unser Vortrag zeigt wie Werkstätten Teilhabeziele, Unterstützungsbedarfe und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten, um gezielt auf Herausforderungen reagieren zu können. Seien Sie gespannt auf Impulse, die Wirkung messbar machen: Wie kann ein Geschäftsverteilungsplan helfen? Wie kann Reibung an Schnittstellen verringert werden? Welche Kennzahlen müssen klar definiert sein? Ihr Gewinn: mehr Klarheit in der Führung, schnellere Entscheidungen im Alltag und starke Argumente gegenüber Kostenträgern – praxistauglich und sofort einsetzbar.
Neue Wege gehen - Digitalisierungsprojekt der Werkstatt Über den Teichen
Einführung der Branchensoftware for.CARE in der Werkstatt Über den Teichen:Nach dem Auslaufen des Supports für das bisherige ERP-System stand die Werkstatt vor der Herausforderung, eine neue Lösung zu finden. Ein strukturierter Auswahlprozess mit Fokus auf einem Partner mit tiefem Branchenverständnis führte zur Entscheidung für for.CARE. Die Software bietet klare Mehrwerte: weniger Schnittstellen, moderne Arbeitsplätze und die Chance, interne Prozesse neu zu denken.
Arbeit anders denken – Sozialraum trifft Teilhabe
Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und deren Möglichkeit zur Teilhabe am Lebensbereich Arbeit sind uns als Träger ein wichtiges Anliegen. Das CJD als bundesweit tätiges Bildungs- und Sozialunternehmen stellt mit dem Praxisbeispiel aus dem Förderzentrum am Standort CJD Erfurt seine sozialraumorientierte Arbeitsweise für den Personenkreis der Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf vor. Hierbei gehen wir auf die speziellen Herausforderungen und Erfolge ein, die sich auf dem Weg zu sozialraumorientierter Teilhabe am Arbeitsleben ergeben. Deutlich wird: der Weg lohnt sich!
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